Die Bruttoeinkünfte der Ungarn sind im letzten Jahr um 4,3 %, die Nettogehälter um 3,3 % gewachsen. Klingt toll, ist es aber nicht, denn das Realeinkommen sank allein in den ersten drei Monaten 2009 um 2,7 %. Die Realeinkommen im öffentlichen Dienst sanken sogar um 10 %, was aber mit den im Vorjahr ausgeschütteten Boni zu tun hat, die diesmal entfielen.
Von Januar bis März stiegen die Löhne und Gehälter (brutto) in der Privatwirtschaft um 4,8 % (zum Vorjahreszeitraum). Allerdings stieg gleichzeitig der Index der Verbraucherpreise, der um fast 7 % stieg. Durch diese Einrechnung hatte man in der Privatwirtschaft fast genauso viel bzw. wenig in der Geldbörse wie vor zwölf Monaten.