Im April verzeichnete der einstige Musterschüler der CEE-Länder einen dramatischen Rückgang bei den Industrieaufträgen um 38,4 Prozent. Auch die steigende Arbeitslosigkeit (rund 11 Prozent) sowie die BIP-Prognose von -5,4 Prozent für 2009 schnürte nun der Staat Konjunkturpakete, die u.a. die Weiterführung von Infrastrukturbauten vorsehen. Ob die Talsohle bereits durchschritten wurde, wagt noch niemand zu sagen.
Die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) empfiehlt österreichischen Unternehmen trotz der Krise, sich weiterhin in der Slowakei zu engagieren. Chancen ergäben sich durch von der slowakischen Regierung finanzierte Infrastrukturprojekte. Auch ein Engagement in den Bereichen Alternativenergie, Passivhäuser und Biolebensmittel scheint erfolgversprechend. Grundsätzlich rät die WKO „am Ball zu bleiben und jetzt Vorarbeit zu leisten, um für den Aufschwung gerüstet zu sein”.