Lauterach - 31.08.2006 00:00:00
Der GW-Konzern baut seine führende Marktposition im Bereich Seefracht weiter aus: Eine direkte Bahnverbindung zwischen Wolfurt und Hamburg sorgt ab dem 4. September für schnellere Laufzeiten zu dem deutschen Seehafen. Damit können bis zu 5.000 LKW-Fahrten jährlich eingespart werden.
Am 4. September ist es soweit: Gegen 17 Uhr wird der erste „Hamburg-Bodensee-Sprinter” den Güterbahnhof Wolfurt verlassen. Der Containerzug, eine Initiative von Gebrüder Weiss und dem Containeroperator Intercontainer Austria (ICA), verbindet die Bodenseeregion direkt mit Hamburg. „Wir starten mit zwei Abfahrten pro Woche von Wolfurt nach Hamburg und retour”, berichtet Harald Kostial, Produktmanager für die Seefracht bei GW. „Mittelfristig sind tägliche Abfahrten geplant.”Kürzere Laufzeiten
Mit dem „Hamburg-Bodensee-Sprinter” wird in der Bodenseeregion erstmals ein Shuttlezugsystem angeboten, welches mit einer fixen Wagenkonfiguration operiert und damit eine deutlich verbesserte Servicequalität gewährleistet. Ziel der Initiatoren ist es, vor allem jene Container, die derzeit über die Containerterminals in Süddeutschland und der Schweiz nach Hamburg transportiert werden, von der Straße auf die Schiene zu verlagern. „Das Einsparungspotenzial liegt bei rund 5.000 LKW-Fahrten jährlich”, so Geschäftsführer Günter Watzl von ICA. Die ICA betreibt neben dem „Hamburg-Bodensee-Sprinter” weitere 150 Ganzzüge pro Woche und ergänzt mit dem neuen Produkt ihre bestehende Angebotspalette.
Der Konzern Gebrüder Weiss
Insgesamt beschäftigt der Gebrüder Weiss Konzern mit Hauptsitz in Lauterach (Vorarlberg) rund 3.900 Mitarbeiter an 134 Standorten weltweit. In Mittel- und Osteuropa ist GW in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Serbien, Bulgarien, Rumänien und der Ukraine vertreten. Im Geschäftsjahr 2005 hat das Logistikunternehmen einen Umsatz von 789 Mio. Euro erwirtschaftet.
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