1972: Die Gebrüder Weiss OHG wird in eine GmbH umgewandelt. Gleichzeitig werden Neubau und Modernisierung der Anlagen und die Internationalisierung des Geschäftes vorangetrieben.
1974: Der Ölschock mit Energiepreisverteuerung um 70 % auf 12 Dollar pro Fass löst eine weltweite Wirtschaftskrise aus. Kurz darauf werden die Filialen in der Schweiz und in Lindau, die seit dem 2. Weltkrieg verpachtet waren, wieder selbstständige Tochterfirmen. Erster Einsatz der EDV in der Buchhaltung.
1980: Der GW-Konzern mit Holdingstruktur wird geschaffen.
1985: Nach 113 Jahren Verlegung der Zentrale von Bregenz in das nahe gelegene Lauterach. Eröffnung der Anlage mit Bundespräsident Dr. Rudolf Kirchschläger.
1988: Der Paketdienst APS Austria Paket System wird gemeinsam mit zwei österreichischen Partnern gegründet und wird in kurzer Zeit zum Marktführer im B2B-Bereich in Österreich. Im grenzüberschreitenden Paketdienst wird in enger Kooperation mit DPD (Direct Parcel Distribution) gearbeitet.
1989: Nach dem Fall des „Eisernen Vorhanges” expandiert Gebrüder Weiss in die benachbarten Mittel- und Osteuropäischen Länder (MOEL), beginnend mit den Nachbarländern. Es entstehen Niederlassungen in Budapest, Prag, Brünn, Bratislava, Maribor und Ljubljana. Gleichzeitig wird in Shanghai die erste Niederlassung in Fernost gegründet, kurz darauf eine weitere in Quingdao.
1995: Am 1.1. EU-Beitritt Österreichs. Gebrüder Weiss verliert durch den Binnenmarkt einen Großteil des Verzollungsgeschäftes und damit ein Drittel seiner Wertschöpfung. Durch massive Reorganisation aller Abläufe (BPR-Prozess) und intensivem Einsatz aller Beteiligten geht GW gestärkt aus dieser Krise hervor und nützt die neuen Chancen des erweiterten Marktes.