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Im Zeichen des orangen Drachen

Von den Metropolen an der Küste und in Hongkong verlagert sich das wirtschaftliche Leben Chinas zunehmend ins Landesinnere. Vorausschauend hat sich GW auf diesen Wandel und die damit verbundenen logistischen Herausforderungen eingestellt. Die im Juli startende „Orange Dragon”- Kampagne soll nun zusätzliche Akzente in der Serviceentwicklung setzen.


China zu den Heimmärkten von GW zu zählen, ist zugegebenermaßen gewagt – jedoch allein auf die geo grafische Betrachtung bezogen. Denn das Unternehmen ist mit dem Reich der Mitte seit langer Zeit eng verbunden. Bereits im März 1978 reiste der damalige Air & Sea-Chef Paul Senger-Weiss erstmals nach China. 1991 eröffnete GW als Vorreiter unter Europas Speditionen eigene Niederlassungen in der Volksrepublik. Heute arbeiten dort mehr als 270 Mitarbeiter an 16 Standorten. Die Wirtschaftsnation spielt für Kunden von GW als Beschaffungs- wie auch als Absatzmarkt nach wie vor eine enorm wichtige Rolle. Vor wenigen Jahren spielte sich das wirtschaftliche Leben in China noch fast ausschließlich an der Küste sowie in Hongkong ab. Bedingt durch steigende Arbeitskosten in den „Boomregionen” wie auch politische Entscheidungen begann sich jedoch ein Wandel zu vollziehen. „Seit kurzem kommt es zu erkennbaren Verlagerungen”, erörtert Walter Daum, Route Manager für China, Hongkong und Taiwan, „und zwar von Hongkong nach Südchina in die Provinz Guangdong und von der Küstenregion mehr und mehr ins Landesinnere.”

Schlagkräftiges Netzwerk
Diese Entwicklungen hatten der langjährige China-Manager Walter Schneider und Yongquan Chen, der ihm 2008 als Landeschef nachgefolgt ist, frühzeitig erkannt und bei der strategischen Standortplanung entsprechend berücksichtigt. So wurde in den vergangenen Jahren verstärkt Know-how in den innerchinesischen Städten aufgebaut. Dazu Walter Daum: „Über eigene Büros verfügen wir mittlerweile beispielsweise in Guangzhou, der Hauptstadt der Provinz Guangdong, in Chongqing, einem Wirtschaftszentrum für die Automobil- und Schwerindustrie, in Chengdu und Xian.” Damit habe der Logistikkonzern dem Mitbewerb einmal mehr etwas voraus. „Transporte in die Metropolen Shanghai oder Dalian sind heute keine Herausforderung mehr. Je weiter es ins Landesinnere geht, desto wichtiger wird ein gutes innerchinesisches ,Set-up‘, um Kosteneffizienz zu gewährleisten und das Beschädigungsrisiko zu minimieren.” Angesichts der Entwicklungen in China entschied sich das Air & Sea-Management, das zweite Halbjahr 2009 nochmals unter das Zeichen des „Orange Dragon” zu stellen.

Bester China-Dienstleister

Drei Jahre ist es her, dass GW mit der „Orange Dragon”-Kampagne das Jahr des Drachens einläutete: Offices im WeissLand und in Übersee zogen an einem Strang, um die Kundenbindung zu erhöhen und neue Kunden zu begeistern. Die gemeinsamen Aktivitäten brachten den gewünschten Erfolg. Ein 22-prozentiges Sendungsplus brachte wertvolle Marktanteile, seinen Ruf als bester China-Dienstleister konnte GW ebenfalls festigen. Nicht zuletzt ging daraus auch ein innovatives Sammelgutsystem hervor, das seither laufend erweitert und optimiert wird. „In China werden Stückgutsendungen gebündelt und mittels regelmäßigen Sammelcontainern auf direktem Weg in zahlreiche Destinationen im WeissLand verfrachtet”, erklärt Daum. „Damit schaffen wir bessere Konditionen für die Kunden, kürzere Laufzeiten und minimieren zugleich das Beschädigungsrisiko.” Mit der Neuauflage der Konzernkampagne verfolgt GW einmal mehr das Ziel, die Marktführerschaft in Sachen Transport und Logistik zu sichern, zusätzlich möchte man aber verstärkt auch am chinesischen Markt Stärke zeigen. Konkret soll Weiss-Röhlig China zu einem „echten” chinesischen Player werden, der zunehmend am heimischen Markt Aufträge generiert. „Chancen bieten sich insbesondere bei Importen nach China, im Projektgeschäft und natürlich im Bereich Logistiklösungen”, so der Route Manager.

Know-how-Transfer
Die Konkurrenz am chinesischen Markt ist groß. Zahlreiche Transport- und Logistikkonzerne sind im Reich der Mitte tätig. Mit der Dienstleistungspalette allein fällt es schwer, sich von ihnen abzugrenzen. Walter Daum über den großen Vorteil von GW: „Im Gegensatz zu unseren Mitbewerbern konzentrieren wir uns speziell auf die Verbindungen zwischen China, Hongkong und Taiwan einerseits und unseren europäischen Heimmärkten andererseits.” Das gewohnte GW-Service auf hohem Niveau wird dabei auch in Asien geboten – auf kurze Entscheidungswege großer Wert gelegt. Damit dieses Niveau weiterhin hoch bleibt, stehen die Mitarbeiter aus dem WeissLand permanent im Austausch mit den Teams in Übersee. „Viele unserer europäischer Mitarbeiter haben einen sehr starken Bezug zu den asiatischen Märkten und umgekehrt”, so der Route Manager, der auch selbst regelmäßig in Asien vor Ort ist, um Kunden zu unterstützen. „Ob sie sich nun in China ansiedeln, Kontakte mit Geschäftspartnern knüpfen oder ihre Logistik neu organisieren möchten – wir stehen mit Rat und Tat zur Seite.” Dabei verfolgt GW auf beiden Kontinenten dieselbe Strategie: Ziel ist nicht, einzelne Produkte zu verkaufen, sondern individuelle Gesamtpakete zusammen zustellen. Und gerade Logistiklösungen werden in China immer wichtiger, wie die steigende Nachfrage zeigt. Walter Daum ist überzeugt, dass die „Orange Dragon”- Kampagne, die von 1. Juli bis Jahresende dauern wird, auch dafür die besten Rahmenbedingungen schaffen wird. Download > Ihre Vorteile bei GW auf einen Blick

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