Altenrhein, Lauterach - 29.03.2007 00:00:00
Die Gebrüder Weiss Niederlassung Altenrhein hat den Sammelverkehr nach Lausanne neu organisiert: Seit 5. Februar gelangen die Güter auf der Schiene an ihren Bestimmungsort. Schon im Sommer soll ein zweiter Sammelwaggon nach Bern starten, zusätzliche Verbindungen sind geplant.
Gebrüder Weiss verlädt seit Anfang Februar täglich cirka acht Tonnen Sammelgut, die umweltschonend mit der Bahn in den Westen des Landes transportiert werden. „Damit wollen wir ein Gegengewicht zum Strassentransport schaffen”, unterstreicht Oskar Kramer, Niederlassungsleiter von GW Altenrhein, das Bekenntnis zum Verkehrsträger Schiene. In Folge werden pro Jahr 250 LKW-Züge weniger die Schweiz durchqueren.Bahnverkehr wird ausgebaut
Die erforderliche Verladeinfrastruktur am Standort Altenrhein ist gegeben, der starke Partner SBB stellt eine termingerechte Abwicklung sicher. In absehbarer Zeit ist deshalb geplant, zusätzliche Stationen per Sammelwaggon zu bedienen. „Die Verbindung Bern wird noch in diesem Sommer realisiert”, sagt Oskar Kramer. In einem nächsten Schritt soll entweder Basel oder Luzern angefahren werden. Dem weiteren Ausbau des Bahnverkehrs stehe nichts im Wege, denn „seit wir an das Schienennetz angebunden sind, können wir variabel agieren.”
Der Konzern Gebrüder Weiss
Insgesamt beschäftigt der Gebrüder Weiss Konzern mit Hauptsitz in Lauterach (Vorarlberg) rund 4.050 Mitarbeiter an 134 Standorten weltweit. Im Geschäftsjahr 2006 hat das Logistikunternehmen einen Umsatz von 870 Mio. Euro erwirtschaftet. In der Schweiz arbeiten an den Standorten Basel und Altenrhein 175 Menschen für GW.
|
|
|
|
|